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Dryocopus martius

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Schwarzspecht
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Biologie

Der Schwarzspecht ernährt sich vor allem von Ameisen und Käfern (Borken- und Bockkäfer), die er unter der Rinde von Bäumen, Baumstrünken und Totholz hervorpickt oder mit seiner klebrigen Zungenspitze mit Widerhaken herauszieht. 

Wie auch der Buntspecht baut der Schwarzspecht jedes Jahr eine neue Höhle. Im Gegensatz zum Buntspecht haben diese jedoch ein eher ovales Einflugloch. Von den Schwarzspechten nicht mehr benutzte Höhlen werden von verschiedenen anderen Wildtieren genutzt, wie beispielsweise von Waldkäuzen, Hohltauben, Siebenschläfern, Fledermäusen und Insekten. 

Schwarzspechte brüten einmal im Jahr ab April mit einer Gelegegrösse von 4-6 Eiern. Diese werden  während 12-14 Tage bebrütet, tagsüber von beiden Elternteilen und in der Nacht nur vom Männchen. Einmal geschlüpft dauert es 24-28 Tage bis die jungen Spechte flügge sind.

Die Rufe des Schwarzspechtes sind vielseitig. Zwei der häufigsten sind ein etwas wimmerndes „Kliöö“ und ein im Flug geäußertes „grü-grü-grü“. Seine Rufe sind bis in 2km zu hören und auch das Trommeln ist sehr kräftig und laut. 

Signes distinctifs

Dieser große, fast durchgehend schwarze Vogel mit  großem, hellem Schnabel,  und fast weißen Augen ist fast unverwechselbar. Die Männchen besitzen einen roten Scheitel, die Weibchen einen roten Fleck am Hinterkopf. Der geradlinige Flug ist von unregelmäßigen, flatternden Flügelschlägen geprägt. 

Appartient à
Physique

Größe 40-46cm,
Flügelspannweite  64-68cm,
Gewicht 300-350g

Confusions possibles

Aufgrund seiner Größe und Färbung kann es im Flug zu einer Verwechslung mit Krähen und Kolkraben kommen. Andere Spechte sind deutlich kleiner oder besitzen eine andere Federfärbung. 

Degré de menace

Nicht gefährdet 

Période d’activité

Schwarzspechte sind tagaktiv und während des ganzen Jahres in der Schweiz zu beobachten.

Habitat

Schwarzspechte bevorzugen Wälder mit alten Bäumen, bei denen ein freier Anflug möglich ist. Besonders scheint dieser Spechtart Tannen-Buchenwälder als Lebensraum zu bevorzugen, da dort die Kombination aus Wohnraum und Nahrungsangebot nah beisammen ist. 

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Menaces

Durch die intensive Forstwirtschaft verliert der Schwarzspecht teilweise seine Reviere. Bäume mit Wohn- und Schlafhöhlen zu kennzeichnen ist sehr aufwendig und die Höhlen in großer Höhe schwierig zu entdecken. Daher kann es  vorkommen, dass versehentlich von Spechten bewohnte Bäume gefällt werden. 

Conseils

Der Schwarzspecht ist am häufigsten in älteren Buchen- oder Mischwäldern anzutreffen.

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